Geschichte

Hainburgs

Eingebettet in eine märchenhafte Landschaft liegt Hainburg a. d. Donau zwischen zwei europäischen Hauptstädten - Wien und Bratislava. Hainburg, ein Tor in die Vergangenheit mit malerisch engen Gässchen und zahlreichen Bauwerken, repräsentiert Architekturstile aus mehreren Epochen. Stark befestigte Stadttore und Türme waren und sind durch alle Jahrhunderte ein Symbol für Schutz und Sicherheit.

Als Gründungsjahr für Hainburg gilt das Jahr 1050, als Kaiser Heinrich III. den Auftrag erteilte, die Burg auf dem Schlossberg zu bauen. Die Stadt erlebte viele Höhen und Tiefen. Den Babenbergern, die der Stadt rege Bautätigkeit bescherten, folgten die Habsburger. Mit ihnen ging Hainburg in Jahrhunderte der Pfändung und Kriege. Ungarn und Türken suchten die Stadt mehrmals heim. Auch die zwei Weltkriege hinterließen ihre Spuren. Heute ist Hainburg wieder internationale Grenzstadt zwischen West- und Osteuropa, so wie eh und je.

Am 27.10.1996 wurde am Schlossberg der Vertrag für den Nationalpark Donau-Auen unterzeichnet, der die Einmaligkeit dieses Landschaftstyps in Mitteleuropa beschützen soll. Selbst in Österreich ist der Wasserwald mit der reich strukturierten Fließstrecke der Donau zwischen Wien und Hainburg der letzte seiner Art.